Rechtliches
Zentrale

Kinderhilfe Indonesien e.V.

Dreskaer Weg 18

04910 Elsterwerda

Deutschland

Kontakt:

verein@kinderhilfe-indonesien.de

  • Grey Facebook Icon
  • Grau YouTube Icon
Spendenkonto

Kinderhilfe Indonesien e.V.

Sparkasse Elbe-Elster

IBAN: DE04180510003420160010

BIC: WELADED1EES

Transparenz:

100% ehrenamtlich!

Steuerinformationen

Der Verein Kinderhilfe Indonesien e.V. ist wegen Förderung mildtätiger und als beson-ders förderungswürdig anerkannter gemein-nütziger Zwecke nach dem Freistellungsbe-scheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaft-steuerbescheid des Finanzamtes Calau, St.-Nr. 057/143/03092, vom 09.08.2019 für den letzten Veranlagungszeitraum nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Ge-werbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit. Es wird bestätigt, dass die Zuwendung nur zur Förderung mildtätiger und als beson-ders förderungswürdig anerkannter gemein-nütziger Zwecke verwendet wird. Registerge-richt: Amtsgericht Cottbus Registernr: VR 4738

© 2018 by Kinderhilfe Indonesien e.V.

TRANSPORT UND VERKEHR IN INDONESIEN

Das Becak

 

Das Becak ist die indonesische Version der Rikscha.
Es ist ein dreirädriges Fahrzeug, bei dem die Passagiere vorn sitzen und der Fahrer auf einem dahinter befindlichem Fahrrad in die Pedalen tritt.


Das Wort Becak stammt aus dem chinesischem Dialekt Hokkain und bedeutet dort „Be Chia“ (= Kutsche). Heute findet man Becaks in vielen Innenstädten.

 

Becaks werden nur durch Muskelkraft angetrieben, kommen demzufolge nur langsam vorwärts. Doch bei den zahlreichen Staus in den Großstädten zeigt sich seine Stärke.
Während viele Fahrzeuge ihr Fahrtziel nur sehr langsam oder gar nicht erreichen können, schlängelt sich das Becak ohne größere Probleme durch die Stadt.
Becaks sind meist auf Java und Sumatra zu finden, allerdings existieren auch einige auf Papua in der Region Ujung Padang.

 

Die Kosten einer Becakfahrt reichen, je nach Entfernung, von 2.000 bis 15.000 Rupiah (etwa 20 Cent bis 1,30 Euro). Fast immer mieten Becakfahrer ihr Gefährt von einem Besitzer und müssen durch Ihre Fahrten mehr verdienen als Sie an Miete abführen müssen. Da der Fahrer natürlich auch Essen und Trinken muss bleibt am Ende nur sehr wenig für ihn übrig. Viele Familien müssen zum Teil von 10.000 Rupiah (weniger als ein Euro) am Tag leben. Außerdem verlieren viele Becakfahrer ihre Kunden an die Mikrolets (kleine Stadtbusse). Oft sind die Fahrer Zuwanderer aus anderen Städten und von anderen Inseln. Während seine Familie in seinem Heimatort bleibt, versucht der Fahrer diese durch seine Arbeit zu ernähren und schläft sogar im Becak.
Auch unter den Eltern unserer Patenkinder befinden sich Becakfahrer.