Ereignisreiche Tage in Purwokerto für Benjamin


Nicht nur die Jungs waren von der Zeit in Purwokerto begeistert.


Benjamin unterstützt die Kinderhilfe Indonesien seit 2014. Neben einem eigenen Patenkind hat seine Familie noch zwei weitere in Purwokerto. Wie fast in jedem Jahr seit 2014 hat er es sich nicht nehmen lassen, den Kindern und Familien einen Besuch abzustatten. Von seinen Erlebnissen berichtet er an dieser Stelle.


Die letzten drei Jahre war Indonesien bereits Ziel meines Jahresurlaubs. Und auch in diesem Jahr konnte ich im Mai bis Juni wieder dorthin fliegen. Dabei habe ich weniger Zeit mit eigentlichem Urlaub verbracht als die Jahre zuvor.


Stattdessen verbrachte ich in diesem Jahr den Großteil meiner Zeit direkt in Purwokerto. Das war nicht geplant und hat sich einfach so ergeben. Auf jeden Fall aber hat sich der Aufenthalt gelohnt!


Mit der Hilfe von Santi und Hardy durfte ich wieder Tolles erleben!


Während meiner Zeit in der Stadt hatte ich die Gelegenheit Abendessen an ein Waisenhaus zu liefern. Hardy hatte es selbst zubereitet und die Kinder und Jugendlichen freuten sich die warme Mahlzeit.





Auch wenn es sich um ein Waisenhaus handelt, so sind die Kinder dort nicht unbedingt Waisen. Vielmehr sind es Kinder aus armen Familien. Nur mit Hilfe der Waisenhäuser können die Kinder einer geregelten Schul- und zum Teil Universitätsausbildung nachgehen.


Renovierte Schulen


An einem anderen Tag besuchte ich bereits in den Vorjahren renovierte Schulen. Hierzu zählte zum einen die Dorfschule SDN 1 Karangrau. Die Renovierung wurde Anfang 2017 durchgeführt. Neben einer neuen Aula - der Versammlungsort der Schulen - wurde auch ein neuer Sportplatz und die sanitären Einrichtungen gebaut. Der Zustand der renovierten Bereiche ist noch immer sehr gut. Man bemüht sich auch sehr an dieser Schule, Müll zu sammeln und zu vermeiden. Das finde ich sehr lobenswert, da Indonesien definitiv ein großes Müllproblem hat.



Als weitere Schule fuhren wir an einem anderen Tag zur MTs Al-Hidayah Purwanegara. Dort wurden ebenfalls die sanitären Anlagen, die Aula und Räume für Musikunterricht renoviert. Fertiggestellt wurden die Arbeiten Ende 2017. Auch hier sind alle renovierten Bereiche in sehr gutem Zustand.


Ein besonderes Erlebnis war an der Schule die Unterhaltung mit dem einzigen Englischlehrer. Für ihn war es ein Erlebnis mit jemandem eine richtige Unterhaltung zu führen. Seine Entschuldigungen bezüglich seines angeblich schlechten Englischs ließen mich schmunzeln. Denn auch mein Englisch ist wahrlich nicht perfekt. Aber darum geht es auch nicht. Die Menschen möchten sich unterhalten und sind sehr neugierig.


Er bat um eine Spende für die Anschaffung mehrerer Computer. Diese werden - wie von der Regierung vorgeschrieben - für die jährlichen Abschlussprüfungen benötigt. Leider kann die Kinderhilfe Indonesien hier nicht helfen. Denn die Hilfe soll direkt und unmittelbar den Kindern zu Gute kommen. Für Anschaffungen dieser Art müssen die Schulen beziehungsweise die Träger der Schulen aufkommen.


Die Highlights meiner Reise


Neben diesen und weiteren Erlebnissen während meines Aufenthaltes stechen zwei heraus. Zum einen haben mir die Besuche bei unseren drei Patenkindern eine Menge Freude gemacht. Meinen Patenjungen und seine Familie konnte ich bereits mehrfach besuchen. Und es freut mich jedes Mal zu sehen, dass es Ihnen gut geht.


Meine Mutter und Ihr Mann haben dieses Jahr für je ein Mädchen eine Patenschaft übernommen. Mit Freude besuchte ich auch diese und Ihre Familien. Neue Gesichter, insbesondere Fremde aus dem Westen, lassen die Kinder sehr schüchtern werden. Aber das verfliegt bei längerem Kontakt und die Freude beim nächsten Besuch wird gewiss sein.



Bei den Besuchen konnte ich kleine Geschenke überreichen. Hier geht es nicht um etwas Großes. Doch jede bedürftige Familie braucht irgendwo eine Kleinigkeit. Oft ist es Kleidung, da die Kinder wie üblich schnell aus den alten Sachen heraus wachsen.

Auch für die Eltern sind die Treffen neu. Sie konnten mich kennenlernen und mehr über meine Mutter und Ihren Mann erfahren. So haben Sie ein Gesicht und eine Vorstellung von den Menschen, die helfen.


Der Beginn der Renovierungsarbeiten einer Schule


Neben diesen Besuchen war die Renovierung der Schule MI Ma’arif Karanglewas sicher das eigentliche Highlight in Purwokerto. Diese Schule war im letzten Jahr auserwählt worden, renoviert zu werden. Neben den fehlenden sanitären Anlagen wurde ein neuer Klassenraum gebaut und manche Räume neu unterteilt.



Es war unglaublich interessant zu erleben, wie dieser Prozess begann. Offenbar dauert die Planung oft sehr lange, da sich beide Seiten über die Verwendung der Spenden einigen müssen.


Die eigentlichen Abrissarbeiten zu Beginn der Bauphase beeindruckten mich. Alles wurde nur per Hand gemacht. Bohrhammer oder schweres Gerät wäre zu teuer gewesen. Nur mit Muskelkraft hob man den Boden um sicherlich einen Meter aus. Nachdem zunächst die Fließen in dem Bereich entfernt wurden. Das alles geschah zur Fastenzeit. Eine enorme Anstrengung für die Bauarbeiter. Mehr über die Renovierung der Schule MI Ma'arif Karanglewas gibt es im Beitrag dazu


Eine Spende ermöglicht neue Tafeln


Als ich bereits wieder zu Hause in Deutschland war, erreichte mich eine tolle Nachricht. In der renovierten Schule konnten in allen Klassenräumen neue Tafeln, sogenannte Whiteboards, angeschafft werden.



Möglich machte dies eine Spende meines Arbeitgebers, der Strenge GmbH & Co. KG. An dieser Stelle möchte ich mich vielmals für die großzügige Spende bedanken. Für die Kinder bedeuten die neuen Tafeln ein wesentlich angenehmeres Lernen.

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